Projekt „Wir pimpen unseren Grand Alpa plus“ – Lederpolster

Projekt „Wir pimpen unseren Grand Alpa plus“ – Lederpolster

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Mit dem Dethleffs Grand Alpa plus haben wir unser TRAUMWOHNMOBIL gefunden.

Wir pimpen unseren Grand Alpa plus - Lederpolster

Eigentlich darf man da ja nicht meckern … Ich tue es aber trotzdem. Wenn auch nur ein kleines Bisschen.

Der Grand Alpa plus hat so viele Vorzüge, vom fast unendlich wirkenden Raumgefühl, dem riesigen Bad, der gigantischen Zuladung bis hin zur gemütlichen Hecksitzgruppe. Aber genau hier setzt einer meiner persönlichen Kritikpunkte an.

Erstens: Wer hat sich diese Klein-klein-Lösung für die Ecken ausgedacht? Möchte man die Rückenpolster der Ecke kurz entfernen, um zum Beispiel darunter zu saugen, hat man gleich drei Puzzleteile in der Hand. Das kleinste davon passt in die Ecke, mit den anderen wird  aufgestockt, damit eine rückenfreundliche Rundung entsteht. Warum ist das, wie zum Beispiel bei unserem vorherigen Wohnmobil, dem „kleinen“ Alpa A6820, nicht mit einem Polster möglich?

Zweitens: Die Klettbänder, um die Polster in Position zu halten. Auf den ersten Blick eine zweckmäßige und wahrscheinlich auch preisgünstige Lösung. Auf den zweiten Blick melden sich Zweifel, da das an den Holzverkleidungen angebrachte Klettband sich bei unserem nagelneuen Wohnmobil bereits jetzt schon leicht gelöst hat. Wir mussten da selbst mit dem Tacker „nachbehandeln“.  Wie lange wird die Verklebung beziehungsweise werden die Nähte am Klettband das öftere Abziehen schadlos überstehen? Warum hat man hier nicht, wie im kleinen Alpa, mit Druckknöpfen gearbeitet? Die konnte man fixieren, wenn man wollte. Wenn nicht, waren die Polster so gearbeitet, dass sie auch ohne Fixierhilfe hielten. Die neuen Polster beim Grand Alpa plus rutschen teilweise trotz des Klettbandes ein wenig zur Seite oder nach vorn.

Drittens: Die Polsterfarben. Okay, wir haben ein beim Händler auf dem Hof stehendes Bestandsfahrzeug gekauft, wo hinsichtlich der Polsterausstattung und des Möbeldesigns keine Auswahl bestand. Gekauft wie gesehen … Daran gibt es nichts zu meckern. War ja unsere Entscheidung.

Wir pimpen unseren Grand Alpa plus - Lederpolster

Aber trotzdem: Hätten die Designer beim Grand Alpa nicht ein bisschen, bisschen mehr Farbe ins Spiel bringen können? Es muss ja nicht gleich schreiend Orange oder Lindgrün sein. Doch diese Designsynphonie in Braun-, Weiß- und Beigetönen wirkt auf mich eher triste. Langweilig. Altbacken. Klar, über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten und es gibt bestimmt viele Alpa Käufer, die dieses Design ganz toll finden. Es sei ihnen gegönnt. Mein Ding ist es, ehrlich gesagt, nicht. Da wünsche ich mir etwas mehr Wohlfühlambiente. Nicht diese zur Tristesse verleitende Trias in Braun, Weiß und Beige.

Wir pimpen unseren Grand Alpa plus – Lederpolster

Deshalb entstand die Überlegung, unseren Grand Alpa plus mit neuen Polstern zu „pimpen“. Ihm wenigstens von innen ein individuelles Design zu verleihen. Ihn so zu gestalten beziehungsweise gestalten zu lassen, dass wir uns im Winter wie Sommer, bei Tag und bei Nacht darin wohlfühlen.

Außerdem wäre es nett, wenn diese Klein-klein-Lösung für die Ecken verschwinden würde. Wenn in den Ecke jeweils nur noch ein abgerundetes Rückenpolster wäre. Selbst als Kind waren mir Puzzle langweilig, konnte ich der Suche nach dem passenden Teil nichts abgewinnen. Warum soll ich es jetzt in meinem Traumwohnmobil anders halten?

Wir pimpen unseren Grand Alpa plus - Lederpolster

Die Gedanken sind frei, die Umsetzung des Projektes „Wir pimpen unseren Grand Alpa plus“ nicht ganz. Denn neue Polster können richtig ins Geld gehen. Deshalb möchten wir, wenn wir schon unser Sparschwein plündern, eine qualitativ hochwertige und langlebige Lösung. Schließlich möchten wir mit unserem Traumwohnmobil noch viele, viele Jahre unterwegs sein. Und uns dabei jeden Tag auch am schönen Ambiente und den bequemen wie optisch ansprechenden Polstern freuen.

Deshalb kommt für uns eigentlich nur eine Nachrüstung mit Leder in Frage. Weil hochwertiges und top verarbeitetes Leder genau die Vorzüge bietet, nach denen wir suchen.

Fragt sich nur, wie und vor allem wo wir die neuen Polster herbekommen. Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf war die Schar von Anbietern in Sachen Wohnmobil-Polsterungen und Leder-Nachrüstung im Wohnmobil  ja beachtlich. Allerdings auch die Qualitätsunterschiede. Jetzt heißt es, die Streu vom Weizen zu trennen.

Unser Projekt „Wir pimpen unseren Grand Alpa plus“ ist im vollen Gange. Es kommt Einiges auf uns zu. Wenn Ihr Lust habt zu erfahren, wie es weitergeht, dann schaut doch demnächst wieder auf den TRAUMFÄHRTEN vorbei!

Eure Heike

 

 

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