Spieglein an der Wand – wie findet mich als Self-Publisher das ganze Land?

Spieglein an der Wand – wie findet mich als Self-Publisher das ganze Land?

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(*Werbung durch Produkt- und Namensnennungen*)

Aller Anfang ist schwer. Eine Binse, die gerade für frisch geschlüpfte Autoren im Bereich Marketing für Amazon KDP Self-Publisher zutrifft.

Da hat man in monatelanger Geduldsarbeit endlich einen mehrere Hundert Seiten langen Roman geschrieben, ein schickes Cover und einen aussagekräftigen Titel erschaffen, das Ganze bei Amazon hochgeladen und dann???

Nach der Veröffentlichung bei Amazon

Nun, dann passiert eigentlich erst einmal gar nichts. Selbst wenn man den Titel bei Amazon in die Suchleiste eingibt, kann es anfänglich ein paar Sekunden dauern, bis das Cover des eigenen Romans aufpoppt. Denn Amazon ist  ein riesiger Molloch aus x Tausend Büchern, in dessen Tiefen man als Newcomer leicht untergeht. Für Amazon (beziehungweise den dahinter steckenden Algorithmus) wird man erst wahrgenommen, wenn der Suchbegriff öfter angefordert wird beziehungsweise wenn Bestellungen eingehen und Rezensionen auf das Buch hinweisen. Je mehr, desto besser, sagt natürlich Amazon.

Um jedoch dieses Mehr zu erreichen, muss man sich als Self-Publisher einen gewissen Bekanntheitsgrad erarbeiten. Marketing betreiben. Auf sich aufmerksam machen. Im wahrsten Sinn des Wortes „Hallo Leute, seht her, hier ist mein Buch!“ schreien.

Ich gebe zu, dass mir genau dies nicht leicht fällt. Als eher introvertierter Typ mache ich nicht so gern auf Rampensau. Ich arbeite lieber am Manuskripttext als an den Marketing Schlagwörtern. Und doch gehört Klappern zum Autorenhandwerk. Daran geht auch bei mir kein Weg vorbei. Was mache ich also, um als Self-Publisher mit einem Erstlingswerk trotzdem aufzufallen? Und ohne, dass es mich Unsummen von noch nicht verdienten Tantiemen kostet?

Marketing für Amazon KDP Self-Publisher

Meine Marketingmaßnahmen in den ersten Wochen als Self-Publisherin:

  1. Ich versuche, mich bei den Social Medias ins Gespräch zu bringen.
  2. Ich habe eine Website und einen Blog für meine Tätigkeit als Romanautorin erschaffen.
  3. Ich stehe in Kontakt zu Zeitungen und Medien, die im Laufe der Wochen über meinen Roman berichten werden.
  4. Ich werde im November eine Leserunde bei LovelyBooks starten.
  5. Ich habe mir eine Autoren Visitenkarte kreiert.
  6. Ich knüpfe Kontakte zu anderen Bloggern und Autoren.
  7. Ich verschicke Leseproben.
  8. Ich verschicke Gutscheine für das E-Book und bitte um Rezensionen.
  9. Ich laufe mindestens eine Stunde am Tag mit meinem Hund, um mich abzureagieren. 😆
  10. Ich mahne mich selbst zur Geduld und gebe mir alle Mühe, mir die Hoffnung nicht nehmen zu lassen.

Ach ja, und manchmal hilft auch ein Glässchen Rotwein. Das wusste bekanntermaßen  schon der gute alte Hemingway. Man muss nur darauf achten, dass man es mit der Größe des Rotweinglases nicht übertreibt. 😉

In diesem Sinn bis bald.

H.K. Anger

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